Technische Information
|
![]() |
|
| Titel: | ||
Standbildqualität mit den Grafikkarten ATI Radeon X300 und ATI Radeon X550 |
||
| Frage: | ||
| Problem | Wieso sind in den Standbildern im Player erhebliche Artefakte vorhanden? | |
| Kategorie | Bildqualität | |
| Produkt | MediaStrobo | |
| Version | 2.1, 3.0 | |
| Modul | System | |
| Datum | 12.01.2006 | |
| Antwort: | ||
| Jedes Bild eines Videos besteht
eigentlich aus 2 Halbbildern, für deren Anzeige Ihre Grafikkarte
ein Deinterlacing durchführt. Die Grafikkarten beherrschen neben
den einfachen Standard-Deinterlacing-Verfahren auch hochentwickelte
Verfahren, die insbesondere für das Abspielen von Spielfilmen
optimiert sind. Diese hochentwickelten Verfahren berechnen aus mehreren
Bildern des Videos das Bild, welches letztendlich zur Anzeige kommt. Für endoskopisches Bildmaterial sind diese Verfahren aufgrund der schnellen Bewegungen und der inhomogenen Beleuchtung ungeeignet. Deswegen bevorzugt die MediaWorkStation ein Standard-Deinterlacing Verfahren, welches das Integrieren über zu unterschiedlichen Zeitpunkten aufgezeichnete Bilder vermeidet. Auf den Grafikkarten Radeon X300 und Radeon X550 von ATI lassen sich die fortschrittlichen Deinterlacing-Verfahren leider nicht ohne weiteres abstellen. Durch ihre Anwendung entstehen insbesondere im Standbild sichtbare Artefakte. Die Abschaltung des adaptiven Deinterlacings erfolgt durch das Setzen von 2 Registry-Parametern. Gehen Sie dazu wie folgt vor: 1. Ermitteln Sie den Registry-Key für Ihre Grafikkarte. Öffnen Sie dazu die Registry und wechseln Sie in den Key „HKeyLocalMachine/Hardware/DeviceMap/Video“. Wechseln Sie in den Registry-Key, der unter dem Registry-String „\Device\Video0“ abgelegt ist. 2. Setzen Sie die Registry-Parameter Nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
|
||
MES Support |
||